KfzLexikon
Umweltplakette
Sie ist entweder grün, gelb oder rot: die Umweltplakette. Eingeführt wurde der Sticker, der von innen auf die Windschutzscheibe geklebt und mit dem Kennzeichen des Fahrzeugs versehen wird, zum 1. März 2007 im Rahmen der Verordnung zur Verminderung des Feinstaubs. Dazu wurden alle Fahrzeuge in vier Schadstoffgruppen eingeteilt. Autos, die nur sehr wenig Feinstaub an die Umwelt abgeben, erhalten die grüne Umweltplakette. Steigt der Feinstaubausstoß, gibt es den gelben oder bei sehr schlechten Werten nur den roten Aufkleber. Fahrzeuge, die außerhalb der Norm liegen, wird die Umweltplakette verweigert. Benötigt wird das Signet, um in die sogenannten Umweltzonen fahren zu dürfen, die von den Städten und Gemeinden festgelegt werden. Verstößt man gegen die Vorgaben, droht ein Bußgeld von 40 Euro. Die Umweltplakette an sich kostet rund fünf Euro.
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